Einsatz von Paraquat rund um den Globus: Nordamerika

Die Artikel in diesem Bereich stellen anhand ausgewählter Beispiele vor, wie Paraquat eingesetzt wird und welche neuen Anwendungsmöglichkeiten in nachhaltigen Anbausystemen untersucht werden.
Die Fallstudien zeigen, welche Vorteile die Anwendung von Paraquat für die Landwirte, ihre Familien und ihr Land bringt und wie sie dadurch bessere Kulturen anbauen können.
Paraquat ist eins der am breitesten eingesetzten Herbizide der Welt und wird von Syngenta weltweit unter dem Markennamen Gramoxone verkauft. Eine Liste anderer Markennamen, unter denen Paraquat erhältlich ist, finden Sie hier.
Paraquat wird in über 100 Ländern eingesetzt, um den Boden für den Anbau vorzubereiten oder die Unkräuter in über 100 Kulturen zu kontrollieren, u. a. wichtige Nahrungsmittelkulturen wie Mais, Reis, Soja, Weizen, Kartoffeln, wichtige Obstkulturen wie Äpfel, Orangen, Bananen, Getränke wie Kaffee, Tee, Kakao und Kulturen zur Weiterverarbeitung wie Baumwolle, Palmöl, Zuckerrohr und Kautschuk.
In diesem Bereich finden Sie Informationen über Kulturen, in denen Paraquat als wichtiges Hilfsmittel eingesetzt wird, sowie eine Auswahl von Fallstudien, die die Vorteile der Paraquatanwendung in einigen sehr unterschiedlichen Anbausystemen illustrieren.
Die Übersichtsartikel beschreiben die Kultur, die Anbauregionen und die Anwendungsbereiche, Anbaumethoden und Probleme mit Unkräutern, Schadinsekten und Krankheiten sowie die wichtigsten Vorteile des Einsatzes von Paraquat. Hier sind die Informationen zusammengefasst, während umfangreichere Artikel in der Wissensbank zu finden sind.
Da Paraquat eine nichtselektive Unkrautbekämpfung ermöglicht, die für konservierende Bodenbearbeitungssysteme unerlässlich ist, trägt es zur Abschwächung der Klimaveränderung bei.
US-amerikanische Landwirte können jetzt am Emissionshandelsprogramm des Bauernverbands teilnehmen. Das bedeutet, dass sie Geld bekommen, wenn sie auf ihren Ackerflächen konservierende Bodenbearbeitungssysteme wie Direktsaat und Streifenbearbeitung einsetzen. Diese bodenschonenden Systeme erhöhen den Gehalt an organischen Substanzen im Boden. Abgesehen davon, dass dies Teil einer guten landwirtschaftlichen Praxis ist, werden dadurch große Mengen an Kohlendioxid gebunden.
Agrarland hat das Potential, etwa 11% der US-amerikanischen Treibhausgasemissionen auszugleichen, was rund 650 Million Tonnes CO2 pro Jahr entspricht. Zu diesem Gesamtbetrag könnten Kulturflächen zu 41% beitragen, und die Hälfte davon könnte durch konservierende Bodenbearbeitungsmethoden erreicht werden, wenn diese in größerem Umfang angewendet werden. Der Präsident der Soil Science Society of America, Professor Rattan Lal (Ohio State University), beschrieb dies als eine “win-win-win- Strategie, da sie die Klimaveränderung abschwächt, die Produktivität erhöht und Ökosysteme aufwertet”.