Indien: Reisanbau durch Direktsaat

Vorort-Demonstrations-Programme in Westbengalen beweisen, dass der Einsatz von Paraquat und die Technik der DirektsaatDefinition Auch konservierende Bodenbearbeitung oder Null-Bodenbearbeitung genannt. Eine Art, Jahr für Jahr Kulturen anzubauen, ohne den Boden durch Bodenbearbeitung, die üblicherweise mit traktorgezogenen Maschinen erfolgt, zu stören. Verlässliche Online-Referenzen und -Ressourcen http://www.no-till.com/index.htm Ein Online-Portal mit Informationen über Anbau durch Direktsaat. bzw. des Auswerfens von Setzlingen in bewässerten Reiskulturen die Reisproduktion in Indien erhöht. Anfangs waren die Bauern extrem skeptisch, aber sehen heißt glauben – und die Reaktion von Regierungsvertretern war äußerst positiv.
Paraquat und ein Anbau durch Direktsaat bieten eine Lösung, die für die westbengalischen Reisbauern die Kosten und die zum Reisanbau erforderlichen Tage auf ein Minimum reduziert.
„Zur Eindämmung der Kosten gehören die Kosten für das Pflügen, die sich auf etwa Rs. 2250 bis 3000 (ca. EUR 39-52) belaufen,“ erklärt Tapas Kundu, District Plant Protection Officer, North 24 Parganas, für das Landwirtschaftsministerium der westbengalischen Regierung. Er fährt fort: „Bei der traditionellen Technik zur Verpflanzung von Reissetzlingen sind 12 bis 14 Tage für die Bodenvorbereitung erforderlich, nämlich 1-2 Tage für das Pflügen und 8-10 Tage Brachezeit, damit die Unkräuter verrotten, bevor das Feld ein letztes Mal gepflügt und für die Reisanpflanzung geebnet wird. Durch den Einsatz von Paraquat kann der Bauer sein Feld in wenigen Tagen für die Pflanzung vorbereiten. So kann er durch die Anwendung dieser Methode durchschnittlich 10 Tage einsparen und diese Zeit für die nächste Kultur, beispielsweise Frühkartoffeln, Tomaten oder andere Gemüsesorten nutzen, für die sich ein attraktiver Marktpreis erzielen lässt.“
Herr Kundus machte diesen Kommentar nach einem Besuch am 30. Juli 2005 auf einem Demonstrationsfeld, das von einem führenden Hersteller und Vertreiber des Wirkstoffs Paraquat eingerichtet worden war.
Die Technik der Direktsaat bzw. des Auswerfens von Setzlingen widerspricht den traditionellen, aber arbeitsintensiven Handpflanzpraktiken für Reisfelder im indischen Westbengalen. Die ortsansässigen Bauern, welche die Vorbereitung der westbengalischen Vorführfläche beobachteten, waren äußerst skeptisch.
Sieben Tage später wurden diese Zweifel jedoch bei einem Feldbesuch einer Gruppe von ortsansässigen Bauern und Regierungsvertretern zerstreut. Alle auf die Fläche geworfenen Keimlinge waren angegangen und standen aufrecht in einem Winkel von 90°. Die Keimlinge auf diesem Direktsaat-Feld zeigten auch ein stärkeres Wurzelwachstum und eine bessere Färbung als die auf Flächen, auf denen konventionelle Bodenbearbeitungsmethoden angewandt worden waren.
Die lokalen Bauern, welche die Ergebnisse auf dieser Demonstrationsfläche gesehen hatten, nannten diese Methode revolutionär.
„Wir hätten nie gedacht, dass durch Werfen gepflanzter Reis so gut angeht. Jetzt vertrauen wir dieser neuen Technologie“, kommentierten die Bauern Abdul Rahup Molla, Abdur Rahim und Abdul Karim Molla.
Die herausragenden Ergebnisse, die auf dieser Vorführfläche erzielt wurden, lösten auch eine sofortige Reaktion von Regierungsvertretern aus, die Bauern in Boro dazu verpflichteten, auf 21 ihrer Flächen eigene Modellvorführflächen zu schaffen, die mit Paraquat und Techniken ohne Bodenbearbeitung kultiviert werden. In anderen westbengalischen Gebieten wurden ebenfalls ähnliche Demonstrationsflächen eingerichtet.
Direktsaatsysteme, auch „Zero-Till“-Systeme oder no-till genannt, sollen der BodenerosionDefinition Umlagerung von Feststoffen (Boden, Schlamm, Felsen oder andere Partikel), in der Regel durch die Einwirkung von Strömungen wie Wind, Wasser oder Eis durch eine nach unten oder hangabwärts gerichtete Bewegung. Verlässliche Online-Referenzen und -Ressourcen http://soilerosion.net/ Auf der "Soil Erosion"-Website werden verlässliche Informationen über die Bodenerosion von verschiedenen Fachdisziplinen und Quellen zusammengetragen. Sie ist bestrebt, die maßgebliche Internetquelle für all diejenigen zu sein, die mehr über Bodenabtrag und Bodenschutz erfahren möchten. vorbeugen und die Arbeits- und Kraftstoffkosten senken. Die ausschließliche Kontaktwirkung von Paraquat ermöglicht es Landwirten, Unkräuter zu vernichten, ohne die Wurzelstruktur abzutöten. Dadurch ist es ein geeignetes Mittel für bodenerhaltende und Direktsaat-Techniken. Die Demonstrationsflächen, auf denen der Reis direkt durch Auswerfen der Setzlinge („Thrown seedling“-Technik) ausgebracht wurde, sind die ersten Schritte auf dem Weg, die Anwendung von Direktsaat mit Paraquat als Mittel zur Steigerung der indischen Reisproduktion auszuweiten.
In Indien zeigen Pflanzen (hier sieben Tage nach dem Abwerfen und Verpflanzen), die unter Verwendung von Paraquat und Direktsaat angebaut werden, ein stärkeres Wurzelwachstum und eine bessere Färbung als Pflanzen, die nach konventionellen Bodenbearbeitungsmethoden angepflanzt werden.